Wir machen jetzt in Jeans

Wir sind Miriam und Walter.

Vor knapp 2 jahren haben wir uns dazu entschlossen fairjeans zu gründen. Die Idee dazu gab es schon länger, aber wirklich zu gründen war für uns der entscheidende Schritt. Für Jeans haben wir uns entschieden, weil sich dort die faire alternative richtig lohnt. Denn die konventionelle Jeansproduktion ist ein dreckiges Geschäft. Meist findet sie in sogenannten Billiglohnländern statt, wo die Menschen aufs Übelste ausgebeutet werden. Nur einen verschwindend geringen Bruchteil dessen, was die Jeans in westlichen Ländern kosten kommt bei denen an, die am meisten Arbeit hineinstecken. Wir finden das nicht fair und wollten dem etwas entgegen setzen.

Vanille-Arten aus Mexiko

Wir möchten euch ein junges Unternehmen vorstellen. Vanilla Campaign heißt das Projekt: die ursprünglichste, feinste aller Vanille-Arten aus Mexiko. Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, höchste Qualität und die Großpackung
Movement – ein Name mit klarer Aussagekraft. Deren Ziel ist es zu bewegen und dabei bewegt zu werden. „Wir sind davon überzeugt, dass interkultureller Austausch kein einseitiges Unterfangen sein kann, sondern eine offene Zusammenarbeit und gegenseitiges Geben und Nehmen mit sich bringt.“, so Michael Bührer, der den Verein 2008 ins Leben rief und Vereinsvorsitzender ist.
Dies ist eine Geschichte über Kleidung. Über die Kleidung, die wir tragen, die Menschen, die sie machen und die weltweiten Auswirkungen der Industrie, welche sie herstellt. Die Preise für Kleider sinken seit Jahrzehnten während die Kosten für Mensch und Umwelt dramatisch steigen.
Horrende Zustände in Bangladesch: Textilarbeiter knechten für Hungerlöhne in maroden Gebäuden, Leder-Gerbereien vergiften die Umgebung mit schädlichem Schlamm und toxischen Abwässern.

Der Preis der Blue-Jeans

Luxusprodukt oder Billig-Jeans vom Discounter – die meisten konventionell hergestellten Jeans werden inzwischen in China produziert. Der wahre Preis für unsere Lieblingshosen: Raubbau an Mensch und Natur. Für uns waren diese und andere Berichte die Motivation, fairjeans ins Leben zu rufen.

Reportage von Quarks & Co.

Die Produktion einer konventionell hergestellten Jeans verbraucht jede Menge Energie, viele Rohstoffe und setzt giftige Substanzen frei. Je mehr Jeans auf herkömmliche Weise produziert werden, desto größer wird die Umweltbelastung.
Wir sammeln ab sofort gut erhaltene gebrauchte Jeans für die Freiburger Obdachloseninitiative „Pflasterstub“. Die Pflasterstub ist für Menschen von der Straße da. Sie wurde 1995 vom Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. zusammen mit den Freiburger Ordensgemeinschaften ins Leben gerufen. Die gebrauchten frisch gewaschenen Jeans können bei uns im fairjeans-Laden in der Vaubanallee 13a, 79100 Freiburg Mo-Fr von 10 – 13 und 14 bis 18 Uhr sowie Sa 10 bis 13 Uhr abgegeben werden.
fairjeans hat den zweiten Platz belegt. Der erster Marktest für die fairjeans.