Fair hergestellte Jeans ohne Schnickschnack



Der Schnitt entscheidet, nicht das Logo (Badische Zeitung) FAIRE JEANS aus Freiburg



www.wirnatur.de  "Fair hergestellte Jeans ohne Schnickschnack"  (Aug. 2019)



https://www.shopify.de/blog (2019)
Wie das Startup fairjeans das passende Shopsystem fand.



LUST AUF GUT - Seite 80 - (2016)
"Fairjeans, die gute Jeans"



Fotostrecke mit fairjeans bei Vegan Magazin Nr.73 2016 - Nature Mode



Badische Zeitung Wenn - BZ - Leserinnen und -Leser informieren sich über "Fairjeans" (10 Aug. 2016)



Steinbeis-Beratungszentrum Nachhaltigkeit - Strategie - Innovation - "Nachhaltige Jeans aus Freiburg" (März. 2016)




Der Sonntag - Der neue Jeansladen verkauft die Hose (Vauban Actuel April 2016)



Der Sonntag - Fairjeans öffnet Laden (Der Sonntag Dez.2015)

Fairjeans

Geschichte der Jeans

Levi Strauss, ein aus Deutschland nach New York eingewanderter Händler, wittert das Geschäft seines Lebens. Er reist 1853 nach San Francisco an die Westküste der USA, wo er unter anderem Tuchballen und Stoffe verkauft, aus denen Schneider Hosen für die Goldsucher nähen. Jacob Davis ist einer dieser Schneider.

An einem Wintertag 1870 betritt eine verärgerte Frau seinen Laden in Reno im US-Bundesstaat Nevada. Ständig rissen die Arbeitshosen ihres Mannes, klagt die Kundin. Jacob Davis verspricht, sich um das Problem zu kümmern – und findet eine Lösung: Statt die einzelnen Teile der Hose nur zu vernähen, verbindet er sie zusätzlich mit Kupfernieten. Vor allem die Taschen, die die Goldsucher oft mit Steinen vollstopfen, halten nun viel besser. Die Idee wird ein Hit! Jacob Davis kommt mit der Produktion kaum hinterher, denn immer mehr Menschen wollen eine Nietenhose ergattern. Das bleibt den Konkurrenten nicht verborgen.

Sie beginnen, seinen Trick zu kopieren. Jacob Davis muss das verhindern! Er braucht dringend ein Patent (einen nach Prüfung erteilter Schutzbrief für Erfindungen, der anderen verbietet, diese ohne Erlaubnis zu kopieren), doch das kostet 68 US-Dollar. Mitte des 19. Jahrhunderts muss ein Schneider dafür lange sparen. Zum Vergleich: Die Nietenhosen verkauft Jacob Davis für gerade mal drei Dollar pro Stück.

Was also tun? Jacob Davis erinnert sich an seinen Stofflieferanten Levi Strauss und bittet ihn um Hilfe. Tatsächlich ist der Stoffhändler bereit, sich an den Kosten für den Schutzbrief zu beteiligen und in das Geschäft einzusteigen. Am 20. Mai 1873 erhalten Levi Strauss und Jacob Davis das Patent mit der Nummer US139.121. Anfangs fertigen sie die Nietenhose aus Segeltuch, doch schon bald verwenden sie Denim, ein mit Indigo gefärbtes, derbes Baumwollgewebe. Bis heute werden Jeans aus diesem besonders reißfesten Stoff genäht.

Übrigens: Der Name Jeans setzt sich für die Hose erst Jahrzehnte später durch. Er entsteht aus dem Begriff „genoese“ (sprich: dschienoies), also "genuesisch", weil die Matrosen in der
italienischen Hafenstadt Genua angeblich ähnliche Beinkleider trugen. Levi Strauss und Jacob Davis nennen ihre Erfindung dagegen "Hüftoverall" – und werden dank ihr reiche Männer. Im Jahr 1883 hat die gemeinsame Firma mehr als 500 Mitarbeiter. Später bauen die beiden sogar eine Jeans-Fabrik, deren Chef Jacob Davis wird.

jetzt Aufrüsten für den
Herbst & Winter

Bio-Jeans für Frau & Mann