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05. Dezember 2018

Bio-Jeans

Ob eine Jeans gut aussieht sehen wir auf den ersten Blick. Wo und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurde sehen wir ihr leider meist nicht an.

Der Trend geht zur Bio-Jeans

fairjeans Bio JeansDoch zum Glück werden Presse und Verbraucher immer mehr auf die Zustände in der konventionellen Bekleidungs-Produktion aufmerksam und der Trend geht zu Mode, die unter kontrollierten Arbeitsbedingungen hergestellt wird, und zu Bio-Jeans. Denn gerade bei der Jeans lohnt sich eine Umstellung von konventionell zu Bio besonders. Die Bio-Jeans soll natürlich in erster Linie gut passen und aussehen, aber auch nachvollziehbar hergestellt sein.
Jeans gibt es in unzähligen Varianten. Helle Jeans uns dunkle Jeans, Jeans im raw-Look und Jeans im used-Look. Bootcut, Skinny, auf Hüfte oder auf Taille. Billig-Jans, Marken-Jeans…
Wir bei fairjeans haben uns auf Basic Jeans konzentriert. Auch wirst du bei uns nie eine Jeans bekommen, die bei der Herstellung absichtlich zerrissen wurde oder ähnliches. Auch extreme Waschungen oder Looks lehnen wir ab. Sie passen nicht zu unserem Anspruch an eine schlichte, langlebige Jeans.

Wie konventionelle Jeans hergestellt werden

Die konventionelle Jeansproduktion belastet die Umwelt oft erheblich. Schon beim Anbau der Baumwolle kommen sehr viele Chemikalien zum Einsatz. Ein großer Teil der weltweit angebauten Baumwolle ist gentechnisch verändert. Beim Färben und veredeln der Jeans kommen wieder giftige Chemikalien, die zum Färben und wiederum Bleichen der Jeans verwendet werden, ins Abwasser. Zuerst geschieht das in den Ländern, in denen die Jeans hergestellt werden und beim Waschen und späteren Entsorgen in dem Land, in dem das Kleidungsstück gekauft und getragen wird, also bei uns.

Was wir anders machen

fairjeans Öko ModeViele konventionelle Jeans werden in Ländern mit niedrigen Löhnen und schwachen Umwelt- und Arbeitsschutzstandards hergestellt.
Bei fairjeans wird der Used-Look nicht durch Sandstrahlen erzeugt – der GOTS verbietet Sandstrahlen. Ohne ausreichenden Arbeitsschutz kann Sandstrahlen zur Staublunge (Silikose) führen, einer unheilbaren Lungenkrankheit.
In der Jeansproduktion ist es deshalb besonders wichtig, einen Schritt weiter zu gehen. Denn einfach nur Bio-Baumwolle einzusetzen, ist nur die halbe Miete. Aus die weiterverarbeitenden Schritte müssen nach Standards erfolgen, damit die gesamte Jeans zur Öko-Jeans wird. Deshalb sind bei fairjeans auch Weberei, Näherei und Wäscherei GOTS-zertifiziert. Der GOTS regelt dort unter anderem, welche Farbstoffe und Hilfsmittel eingesetzt werden dürfen, und enthält Sozialkriterien wie Arbeitsschutz, begrenzte Arbeitszeiten und Mindestlöhne.

Worauf du achten kannst

Wenn du sicher gehen willst, unter welchen Bedingungen deine Jeans hergestellt wurde, dann achte darauf dass die Herstellungsbedingungen glaubwürdig und transparent dargestellt sind.  Im Idealfall sind die Standards von einem unabhängigen Siegel vorgegeben und das Siegel geschützt. Eines der wichtigsten Siegel, die Bio-Bekleidung haben kann, ist das GOTS-Siegel. Auch fairjeans ist nach GOTS geprüft und zertifiziert.

Die Auswahl bei fairjeans ist klein aber fein.

Für jeden gibt es mindestens ein passendes Modell. Von Slim bis Regular, Relaxed und Straight Fit ist für jeden etwas dabei.
Eine fairjeans bekommt mit der Zeit ihren eigenen Charakter. Sollte sie nach vielem Tragen mal reißen, wirf sie nicht einfach weg, bring sie zum Schneider deines Vertrauens und lasse sie reparieren. Es gibt einige tolle Projekte, die sich mit der Reparatur von Jeans beschäftigen wie z.B. Sashikodenim oder Jeansdoctor. Und jede Jeans, wird durch eine Reparatur mehr und mehr zu einem Unikat. Je länger du die Jeans trägst, je einzigartiger werden sie und je mehr Charakter bekommen sie.