Baumwolle | Bio-Baumwolle

BIO BAUMWOLLE

Wir verwenden

ausschließlich GOTS zertifizierte Bio-Baumwolle.  Bei deren Anbau wird ausschließlich gentechnikfreies Saatgut verwendet, das von den Bauern in Eigenregie vermehrt werden kann. Es kommen weder giftige Pflanzenschutz- noch Entlaubungsmittel zum Einsatz.

Was ist eigentlich Baumwolle?

Baumwolle ist eine Naturfaser, die sich sehr gut für die Herstellung von Bekleidung eignet. Aus Baumwolle wird in Mischungen mit anderen Fasern oder als 100% Baumwolle vor allem für Unterwäsche, T-Shirts und Jeans verwendet. Auch andere Textilien wie z. Bettwäsche oder Handtücher bestehen in der Regel aus Baumwolle.

Trotz ihres Namens wächst Baumwolle nicht an Bäumen, sondern an Büschen. Der Baumwollstrauch ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Das größte Anwendungsgebiet von Baumwolle liegt heut in der Textilindustrie. Baumwolle fand ihren Weg über die Kolonialisierung tropischer und subtropischer Regionen von Amerika nach Europa und hatte ihren Durchbruch in Europa Anfang des 19. Jahrhunderts.

Baumwolle wird meist an kleinen Sträuchern im warmen Klima auf riesigen Plantagen in Monokultur angebaut. Die Baumwollfasern schützen die Samen der Pflanze, damit diese gut geschützt sind und der Wind sie leicht verbreiten kann.

2012 wurden weltweit 26 Millionen Tonnen produziert, der Großteil der verarbeiteten Baumwolle stammt aus China, Indien, die Vereinigten Staaten, Pakistan, Brasilien, Usbekistan, Australien, Türkei, Griechenland und Mexiko.

Ihre Geschichte - Woher kommt die Baumwolle?

Die Baumwollpflanze wurde an verschiedenen Orten der Welt vom Menschen beinahe zeitgleich und unabhängig voneinander aus verschiedenen Wildformen gezüchtet. Die ältesten Zeugnisse von Kleidern aus Baumwolle finden sich in Indien aus der Zeit um ca. 6000 v. Chr.

Alle Völker schätzten die Baumwolle als Luxusprodukt wegen ihrer Feinheit und Weichheit. Ungefähr 500 n. Chr. wurde Baumwolle in der arabischen Welt zum Standardmaterial für Arbeitskleidung, während es in Europa ausgesprochen selten war.
Bis ins 17. Jahrhundert war das Baumwolltuch aufgrund des hohen Arbeitsaufwands ein luxuriöser Stoff, ähnlich wie Seide, die aber halb so arbeitsintensiv war. Nur in Indien konnte man reine Baumwollstoffe herstellen. Darum wurde das Baumwollgewebe von dort nach Europa exportiert. So kam die Baumwolle in die nordeuropäischen Länder. Dort ersetzte Baumwolle nach und nach andere Gewebe aus z. B. Leinen, Wolle und Hanf.

Was ist Baumwolle für ein Stoff?


Baumwolle hat viele nützliche Eigenschaften, die sie für eine Weiterverarbeitung zu Bekleidung äußerst nützlich machen.

Baumwolle ist, im Gegensatz zu Kunstfasern, sehr saugfähig und sie ist im nassen Zustand reißfester als im trockenen. Das macht sie gut zu verarbeiten, beispielsweise, beim Färbeprozess.

Baumwolle kratzt nicht, sondern ist weich und angenehm auf der Haut zu tragen.

Baumwolle ist hitzebeständig, d.h. sie verfilzt nicht bei heißer Wäsche, und sie ist im Vergleich mit anderen Fasern langlebig und pflegeleicht. Baumwollgewebe sind strapazierfähig und sogar leicht elastisch. Dabei wirkt die Baumwollfaser antiallergen. Allerdings können Allergien durch Pestizide, Farbstoffe und sonstige Hilfsmittel ausgelöst werden, die in der heute üblichen konventionellen Methoden der Textilverarbeitung leider  oft eingesetzt werden.

Wie wird Baumwolle hergestellt?

Was zeichnet Bio-Baumwolle aus?