Nachhaltige Jeans

Ob eine Jeans gut aussieht sehen wir auf den ersten Blick. Wo und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurde sehen wir ihr leider meist nicht an.

Der Trend geht zur Bio-Jeans

fairjeans Bio JeansDoch zum Glück werden Presse und Verbraucher immer mehr auf die Zustände in der konventionellen Bekleiduns-Produktion aufmerksam und der Trend geht zu fair trade Mode und Bio-Jeans. Denn bei der Jeans dort lohnt sich eine Umstellung von konventionell zu Bio besonders. Die bio-Jeans soll natürlich in erster Linie gut passen und aussehen, aber auch eine nachhaltige und transparente Produktion zugrunde legen.
Jeans gibt es in unzähligen Varianten. Helle Jeans uns dunkle Jeans, Jeans im raw-Look und Jeans im used-Look. Bootcut, Skinny, auf Hüfte oder auf Taille. Billig-Jans, Marken-Jeans…
Wir bei fairjeans haben uns auf Basic Jeans konzentriert. Auch wirst du bei uns nie eine Jeans bekommen, die bei der Herstellung absichtlich zerrissen wurde oder ähnliches. Auch extreme Waschungen oder Looks lehnen wir ab. Diese sind nämlich alles andere als nachhaltig und passen nicht zum Anspruch, eine Öko-Jeans zu tragen.

Konventionelle Bekleidungsstücke werden fast ausschließlich unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen hergestellt.

Und praktisch jede Jeans, die konventionell hergestellt wurde, belastet die Umwelt in erheblichem Maße. Schon beim Anbau der Baumwolle kommen sehr viele Chemikalien zum Einsatz. Das Saatgut für die Baumwolle ist in 99% der Fälle gentechnisch verändert und beim Färben und veredeln der Jeans kommen wieder giftige Chemikalien, die zum Färben und wiederum Bleichen der Jeans verwendet werden, ins Abwasser. Zuerst geschieht das in den Ländern, in denen die Jeans hergestellt werden und beim Waschen und späteren Entsorgen in dem Land, in dem das Kleidungsstück gekauft und getragen wird, also bei uns. Schadstoffe, die in der fertigen Jeans zurückbleiben, können sogar die Gesundheit der Träger gefährden.

Bio-Baumwolle, faire Löhne, weniger Chemie - Darum sind Bio-faire Jeans die eindeutig bessere Wahl.

fairjeans Öko ModeIm Verarbeitungsprozess der Baumwolle zu Stoffen und vom Stoff zu fertiger Kleidung machen Bio-Jeans-Labels vieles besser als herkömmliche Marken. Ein Großteil der konventionellen Jeans wird in Billiglohnländern unter ausbeuterischen sozialen Bedingungen und unter dem Einsatz von viel giftiger Chemie hergestellt. Für fairjeans ist das keine akzeptable Alternative.  
In Billiglohnländern gibt es meist keine ausreichenden Umweltschutzbestimmungen und keine Arbeitsschutzstandards. Die Natur dort und die Gesundheit der Arbeiter werden gefährdet.
Bei fairjeans wird der hierzulande sehr beliebte Used-Look nicht durch Sandstrahlen erzeugt, das ohne ausreichend Arbeitsschutz immer zur sogenannten Staublunge führt. Für diese langsam die Lunge zersetzende Krankheit gibt es keine Heilung. Stattdessen arbeiten wir bei fairjeans mit Lasetechnik, um einen minimalen Farbabrieb an der Hose zu erzeugen.
In der Jeansproduktion ist es deshalb besonders wichtig, einen Schritt weiter zu gehen. Denn einfach nur Bio-Baumwolle einzusetzen, ist nur die halbe Miete. Aus die weiterverarbeitenden Schritte müssen nach Standards erfolgen, damit die gesamte Jeans zur Öko-Jeans wird. Durch wasser- und energiesparende Produktionsmethoden, das Ersetzen von giftigen Substanzen durch umweltfreundliche und ungiftige Alternativen, effektive Arbeitsschutzmaßnahmen, und das Zahlen von angemessenen Löhnen, die zum Leben reichen und zu noch ein bisschen mehr.

Darum lohnt es sich, die nachhaltige ökologisch Kleidung zu kaufen.

Wenn du sicher gehen willst, dass deine Jeans umwelt- und sozialverträglich hergestellt wurde, dann achte darauf dass die Herstellungsbedingungen glaubwürdig und transparent dargestellt sind.  Im Idealfall sind die Standards von einem unabhängigen Siegel vorgegeben und das Siegel geschützt. Eines der wichtigsten Siegel, die Bio-Bekleidung haben kann, ist das GOTS-Siegel. Auch fairjeans ist nach GOTS geprüft und zertifiziert.

Die Auswahl bei fairjeans ist klein aber fein.

Für jeden gibt es mindestens ein passendes Modell. Von Slim bis Regular, Relaxed und Straight Fit ist für jeden etwas dabei.
Eine fairjeans bekommt mit der Zeit ihren eigenen Charakter. Sollte sie nach vielem Tragen mal reißen, wirf sie nicht einfach weg, bring sie zum Schneider deines Vertrauens und lasse sie reparieren. Es gibt einige tolle Projekte, die sich mit der Reparatur von Jeans beschäftigen wie z.B. Sashikodenim oder Jeansdoctor. Und jede Jeans, wird durch eine Reparatur mehr und mehr zu einem Unikat. Je länger du die Jeans trägst, je einzigartiger werden sie und je mehr Charakter bekommen sie.

Fairjeans

Geschichte der Jeans

Levi Strauss, ein aus Deutschland nach New York eingewanderter Händler, wittert das Geschäft seines Lebens. Er reist 1853 nach San Francisco an die Westküste der USA, wo er unter anderem Tuchballen und Stoffe verkauft, aus denen Schneider Hosen für die Goldsucher nähen. Jacob Davis ist einer dieser Schneider.

An einem Wintertag 1870 betritt eine verärgerte Frau seinen Laden in Reno im US-Bundesstaat Nevada. Ständig rissen die Arbeitshosen ihres Mannes, klagt die Kundin. Jacob Davis verspricht, sich um das Problem zu kümmern – und findet eine Lösung: Statt die einzelnen Teile der Hose nur zu vernähen, verbindet er sie zusätzlich mit Kupfernieten. Vor allem die Taschen, die die Goldsucher oft mit Steinen vollstopfen, halten nun viel besser. Die Idee wird ein Hit! Jacob Davis kommt mit der Produktion kaum hinterher, denn immer mehr Menschen wollen eine Nietenhose ergattern. Das bleibt den Konkurrenten nicht verborgen.

Sie beginnen, seinen Trick zu kopieren. Jacob Davis muss das verhindern! Er braucht dringend ein Patent (einen nach Prüfung erteilter Schutzbrief für Erfindungen, der anderen verbietet, diese ohne Erlaubnis zu kopieren), doch das kostet 68 US-Dollar. Mitte des 19. Jahrhunderts muss ein Schneider dafür lange sparen. Zum Vergleich: Die Nietenhosen verkauft Jacob Davis für gerade mal drei Dollar pro Stück.

Was also tun? Jacob Davis erinnert sich an seinen Stofflieferanten Levi Strauss und bittet ihn um Hilfe. Tatsächlich ist der Stoffhändler bereit, sich an den Kosten für den Schutzbrief zu beteiligen und in das Geschäft einzusteigen. Am 20. Mai 1873 erhalten Levi Strauss und Jacob Davis das Patent mit der Nummer US139.121. Anfangs fertigen sie die Nietenhose aus Segeltuch, doch schon bald verwenden sie Denim, ein mit Indigo gefärbtes, derbes Baumwollgewebe. Bis heute werden Jeans aus diesem besonders reißfesten Stoff genäht.

Übrigens: Der Name Jeans setzt sich für die Hose erst Jahrzehnte später durch. Er entsteht aus dem Begriff „genoese“ (sprich: dschienoies), also "genuesisch", weil die Matrosen in der
italienischen Hafenstadt Genua angeblich ähnliche Beinkleider trugen. Levi Strauss und Jacob Davis nennen ihre Erfindung dagegen "Hüftoverall" – und werden dank ihr reiche Männer. Im Jahr 1883 hat die gemeinsame Firma mehr als 500 Mitarbeiter. Später bauen die beiden sogar eine Jeans-Fabrik, deren Chef Jacob Davis wird.

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