27. Februar 2023
Köper ist ein Begriff, der in der Textilindustrie häufig verwendet wird. Er bezeichnet ein Gewebe, bei dem die Fäden in einer diagonalen Anordnung verlaufen und somit einen charakteristischen Grat aufweisen. Meistens wird dieses Gewebe aus Baumwolle oder einem Baumwollmischgewebe hergestellt. In diesem Artikel werden wir uns genauer mit Köpergeweben aus biologisch angebauter Baumwolle und Bio-Denim beschäftigen.
Was ist Köper?
Köper ist ein Gewebe, bei dem die Fäden in einer diagonalen Anordnung verlaufen. Bei der Köperbindung läuft der Schussfaden nicht abwechselnd über und unter je einem Kettfaden wie bei der Leinwandbindung. Er geht über einen oder mehrere und dann unter zwei oder mehr Kettfäden, und in jeder Reihe verschiebt sich dieser Rhythmus um einen Faden. So entsteht der typische diagonale Grat, der dem Gewebe Struktur und Festigkeit gibt.
Köpergewebe werden oft für strapazierfähige Kleidungsstücke und Accessoires verwendet, da sie robust und langlebig sind. Sie eignen sich auch gut für die Verwendung in Jeans und Denimstoffen, da sie eine hohe Abriebfestigkeit aufweisen.
Bio-Baumwolle und Köpergewebe
Bio-Baumwolle wird ohne synthetische Pestizide, synthetische Dünger und gentechnisch verändertes Saatgut angebaut. Wie ein Gewebe weiterverarbeitet wurde, zeigt ein Siegel wie der GOTS, der die gesamte textile Verarbeitung abdeckt.
Bio-Denim und Köpergewebe
Denim ist ein Köpergewebe aus Baumwolle, bei dem die Kettfäden mit Indigo gefärbt sind. Wird er aus Bio-Baumwolle gewebt, spricht man von Bio-Denim. Unsere Jeans bestehen aus GOTS-zertifiziertem Bio-Denim.
Fazit
Köpergewebe sind durch ihre diagonale Bindung fest und strapazierfähig. Deshalb bestehen Jeans fast immer aus Köper, bei fairjeans aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle.