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Jeans ohne Elasthan - die besonders nachhaltigen Jeans ohne Elasthan - die besonders nachhaltigen

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Jeans ohne Elasthan - die besonders nachhaltigen

Gibt es noch Jeans ohne Stretch?  Ja, die gibt es zum Glück noch. Oder sollte man sagen, wieder? Währen unserer Reise, die perfekte nachhaltige Jeans zu entwickeln, haben wir diese Frage wieder und wieder gehört. Unsere Kunden haben uns immer wieder darauf angesprochen, dass sie sich Jeans aus reiner Baumwolle ohne Elasthan "wie früher" wünschen, und dass diese in Geschäften und online nur noch ganz selten zu finden sind. Jeans ohne Elasthan sind etwas dicker und störrischer, als ihre Kollegen mit Elasthan. Und gerade deshalb haben sie einen kleinen aber feinen Liebhaberkreis, der auf solche Jeans ohne Elasthan schwört. Jeans ohne Stretch sind "Jeans wie früher", als es noch gar kein Plastik und Elasthan in den Jeans Stoffen gab. Manche Träger lieben dieses Gefühl, nur reinste Naturfasern auf der Haut zu tragen. Da wir nach langer Suche einen einmalig guten Stoff gefunden haben, der zudem noch aus 100% Biobaumwolle besteht, haben wir direkt zwei Schnitte in diesem Denim umgesetzt. Sieh sie Dir am besten hier gleich an. Hier gehts direkt zu Modell Relaxed. Und zu Modell Regular 100. Jeans mit versus ohne Elasthan: Ein Materialvergleich   Jeans mit Elasthan sind bekannt für ihre Elastizität und Flexibilität, die sie bequemer machen und eine bessere Bewegungsfreiheit bieten. Dies ist besonders vorteilhaft für Aktivitäten, die viel Bewegung erfordern. Auf der anderen Seite bieten Jeans ohne Elasthan einen natürlicheren, klassischeren Look. Sie bestehen in der Regel aus 100% Baumwolle und sind daher oft robuster und langlebiger. Das macht sie zur bevorzugten Wahl für Menschen, die Ursprünglichkeit schätzen und auf Nachhaltigkeit achten. Bei der Entscheidung zwischen den beiden Materialien geht es also nicht nur um persönlichen Stil, sondern auch um den beabsichtigten Verwendungszweck und die persönlichen Vorlieben des Trägers. Vorteile von 100% Baumwolljeans ohne Stretch 100% Baumwoll-Jeans ohne Stretch haben viele Vorteile: Natürlicher Stil und Authentizität: Diese Jeans sind der Inbegriff des klassischen Denim-Looks. Der reine Baumwollstoff verleiht ihnen eine robuste Textur. Sie strahlen Authentizität aus und erinnern an die Ursprünge der Jeans als Arbeitsbekleidung. Haltbarkeit und Langlebigkeit: Stabiler guter Denim, damit die Hose lange hält. Jeans ohne Stretch sind in der Regel etwas dicker und dadurch widerstandsfähiger gegen Abnutzung und Verschleiß. Der Verzicht auf Elasthanfasern macht sie besonders langlebig, was bedeutet, dass sie in der Regel mehrere Jahre halten und sich nicht so leicht abnutzen wie Stretch-Jeans, die oft schnell ausleiern und verschleißen. Besonders robust sind die dunklen nachhaltigen Jeans ohne oder fast ohne Waschung. Umweltfreundlichkeit: Der Denim von 100% Baumwoll-Jeans ist aus einer nachwachsenden Ressource hergestellt, nämlich reiner Baumwolle. Im Gegensatz zu Stretch-Materialien, die synthetisch hergestellt sind und umweltschädlich sein können, sind Jeans ohne Elasthan verrottbar und lagern sich nach Gebrauch und Entsorgung nicht in der Umwelt ab. Atmungsaktivität und Tragekomfort: Baumwolle ist eine natürliche Faser, die in der Regel atmungsaktiver ist als synthetische Materialien. Dies bedeutet, dass Jeans ohne Elasthan bei heißem Wetter oder bei körperlicher Aktivität oft angenehmer zu tragen sind, da sie eine bessere Luftzirkulation ermöglichen und Feuchtigkeit vom Körper ableiten. Klassischer Stil und Vielseitigkeit: Die schlichte Eleganz von Jeans ohne Stretch ermöglicht eine vielseitige Kombination mit verschiedenen Outfits und Stilen. Sie passen zu einem lässigen Alltagslook genauso gut wie zu einem schickeren Anlass. Ihr zeitloser Charme macht sie zu einem Garderobenstück, das nie aus der Mode kommt. Material ist recyclingfähig: reine Materialien lassen sich viel besser recyceln, als Materialgemische. Jeans mit Elasthananteil sind zwar bequemer, aber ihr Stoff lässt sich nicht so gut und rein zu neuem Stoff verarbeiten, wie der der einer reinen Baumwolljeans. Deshalb sind die Jeans aus reiner Baumwolle die eindeutig nachhaltigeren Hosen. Insgesamt bieten 100% Baumwoll-Jeans ohne Stretch einen natürlichen Stil, eine außergewöhnliche Haltbarkeit, Umweltfreundlichkeit, Tragekomfort und Vielseitigkeit. Diese Vorteile machen sie zur bevorzugten Wahl für diejenigen, die klassische Jeans schätzen und gleichzeitig auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit setzen. Und nicht zuletzt:  100% Baumwolljeans sind die "Jeans wie sie früher einmal waren!" Sehr oft hören wir im fairjeans-Laden den Satz "Das sind ja Jeans wie früher!" Durch das Tragen von reinen Bauwolljeans kann man sich ein Bisschen das Gefühl von "damals" zurück holen, als Jeans erst noch eingetragen werden mussten. ;-) Unsere Jeans Varianten ohne Elasthan (100% Bio-baumwolle) Modell Regular 100 Modell Relaxed Jeans ohne Elasthan Darum sind Jeans ohne Elasthan oft die bessere Wahl Jeans ohne Elasthan zeichnen sich durch ihre Haltbarkeit aus und bieten eine umweltfreundlichere Alternative, da sie frei von synthetischen Fasern sind. Diese nachhaltige Jeans ermöglichen es, sich bequem und umweltfreundlich zu kleiden, während man gleichzeitig einen klassischen Look genießt, der sich vielseitig kombinieren lässt und den ökologischen Fußabdruck minimiert. Mit Jeans ohne Elasthan trägt man nicht nur Mode, sondern auch eine Botschaft für Nachhaltigkeit und Tradition. Bei fairjeans besteht jede Jeans aus umweltfreundlicher Bio-Baumwolle. Die Geschichte der Jeans ohne Stretch Die Renaissance der traditionellen Jeans Die Geschichte der Jeans ohne Stretch reicht zurück zu den Anfängen der Denim-Bekleidung im späten 19. Jahrhundert. Ursprünglich als robuste Arbeitskleidung für Goldgräber und Arbeiter konzipiert, wurden sie aus gründen der der Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit gerne getragen. Jeans ohne Elasthan zeichnen sich durch ihren natürlichen, authentischen Look aus, der an die Ursprünge dieser robusten Hosen anknüpft. In den letzten Jahren erleben sie eine bemerkenswerte Renaissance, da immer mehr Menschen die natürliche kernige Haptik des reinen Baumwollstoffs zurück wollen. Warum moderne Marken zu 100% Baumwolle zurückkehren Der Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit. In dieser Hinsicht kehren hochwertige Marken vermehrt zu Jeans ohne Elasthan zurück, die aus 100% Baumwolle bestehen. Dieser Schritt repräsentiert auch eine wachsende Präferenz für umweltfreundliche, langlebige Kleidung. Die Entscheidung, zu reinem Baumwoll-Denim zurückzukehren, zeigt, dass Modehersteller auf die Bedenken der Verbraucher hinsichtlich Nachhaltigkeit und Qualität hören. Es ist ein Zeichen dafür, dass traditionelle Jeans ohne Stretch nach wie vor relevant sind und einen festen Platz in der zeitgenössischen Modewelt haben. Styling-Tipps für Jeans ohne Elasthan Wie man Jeans ohne Stretch perfekt kombiniert Das Styling von Bio-Jeans ohne Elasthan erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl, um ihren klassischen Charme optimal zur Geltung zu bringen. Es können vielseitige Outfits kreiert werden. Kombinieren Sie sie mit einem einfachen weißen T-Shirt für einen legeren, lässigen Look oder tragen Sie sie mit einem Hemd und eleganten Schuhen. Der Verzicht auf Stretch-Material erfordert oft eine eher lockere Passform. Stylen Sie Jeans ohne Elasthan so, wie Sie auch jede andere Jeans stylen würdest. Die Wahl der richtigen Größe versteht sich da von selbst. Accessoires wie Gürtel, und Socken können ihrem Outfit – sofern beabsichtigt - den letzten Schliff und einen besonderen Stil verleihen. Nachhaltigkeit und Jeans ohne Elasthan Umweltauswirkungen von Jeansproduktion Umweltauswirkungen der JeansproduktionDie Herstellung von Jeans, insbesondere solchen mit Elasthan, kann erhebliche Umweltauswirkungen haben. Der konventionelle Anbau von Baumwolle erfordert große Mengen an Wasser und Pestiziden, was zu Wasserverschmutzung und negativen Auswirkungen auf Ökosysteme führen kann. Dazu ist die Produktion von Stretch-Materialien wie Elasthan oft energie- und ressourcenintensiv. Zudem besteht Elasthan im Ursprung aus Erdöl. Dies trägt zur Gesamtbelastung unserer Umwelt bei und macht die Jeansproduktion zu einem wichtigen Anliegen für die Nachhaltigkeit. Wie der Verzicht auf Elasthan zur Nachhaltigkeit beiträgt Jeans ohne Elasthan bieten eine nachhaltigere Alternative. Durch den Verzicht auf dehnbare synthetische Materialien reduziert sich der ökologische Fußabdruck erheblich. Sie sind aus 100% Baumwolle gefertigt, einer natürlichen Faser, die in der Regel weniger Ressourcen und Chemikalien für den Anbau benötigt. Dieser Aspekt kommt besonders zum tragen, wenn anstatt konventioneller Baumwolle Biobaumwolle verwendet wird. Diese wird komplett ohne Pestizide und ohne giftige Chemikalien angebaut. Auch sind Jeans ohne Elasthan langlebiger und widerstandsfähiger gegen Verschleiß, was bedeutet, dass sie seltener ersetzt werden müssen. Dies verringert den Abfall und den Bedarf an neuen Ressourcen. Indem wir uns für Jeans ohne Elasthan entscheiden, tragen wir dazu bei, die Umweltauswirkungen der Modeindustrie zu minimieren und einen Schritt in Richtung nachhaltigerer Kleidung zu machen. Kaufberatung: Die besten Jeans ohne Elasthan finden Worauf man beim Kauf achten sollte Beim Kauf von Jeans ohne Elasthan ist zunächst einmal ist die Passform entscheidend. Da diese Jeans tendenziell weniger elastisch sind als Stretch-Jeans, ist es wichtig, die richtige Größe und Passform zu wählen, um sich darin wohl zu fühlen. Achten Sie darauf, dass die Jeans an den richtigen Stellen gut sitzen und genügend Bewegungsfreiheit bieten. Ganz eng geschnittene Jeans sind somit ausgeschlossen.Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Qualität des Denim-Stoffs. Der Denim Stoff sollte nicht zu dünn sein und es sollten keine Fasern aus dem Stoff heraus stehen. Prüfen Sie auch die Nähte und die Verarbeitung, um sicherzustellen, dass Sie ein hochwertiges Produkt in Händen halten.Und Sie sollten auch Ihre persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse berücksichtigen. Welchen Stil suchen Sie? Welche Form tragen Sie gerne? Passt die Farbe oder Waschung zum Rest in Ihrem Kleiderschrank? Sie werden sicherlich eine Option finden, die zu ihrem individuellen Geschmack passt. fairjeans Biojeans ohne Elasthan Wenn es darum geht, die besten Jeans ohne Elasthan zu finden, ist fairjeans eine Marke, die hervorsticht. Wir haben uns auf nachhaltige und ethisch hergestellte Biojeans spezialisiert und bieten einige Optionen für Jeans ohne Stretch-Material. Diese Jeans sind nicht nur besonders umweltfreundlich, sondern auch sozial verantwortlich produziert und bestehen aus reiner Biobaumwolle.Sie finden bei uns allerdings auch Jeans mit Elasthan. Denn manche Kunden können oder wollen nicht darauf verzichten, weswegen wir beides anbieten. Pflegehinweise für deine Jeans ohne Stretch Tipps für die Langlebigkeit deiner Jeans Um sicherzustellen, dass Jeans ohne Stretch über viele Jahre hinweg in bestem Zustand bleiben, ist die richtige Pflege entscheidend. Ein wichtiger Tipp ist, sie nicht zu oft zu waschen. Jeans, egal ob mit oder ohne Elasthan behalten ihre Form und Farbe besser, wenn sie eher selten gewaschen werden. Stattdessen kann man Flecken gezielt behandeln und die Jeans regelmäßig lüften, um Gerüche zu entfernen. Es ist auch ratsam, Jeans auf links zu drehen und Reissverschluss und Knopf zu schliessen, bevor man sie in die Waschmaschine gibt. Dies hilft, den Denim und die Öffnung am Schritt vor übermässiger Abnutzung zu schützen. Verwenden Sie ein mildes Waschmittel und wählen Sie einen schonenden Waschgang. Wenn möglich, trocknen Sie Jeans an der Luft, anstatt sie in den Trockner zu geben. Die Hitze im Trockner kann dazu führen, dass der Denim schneller ausleiert. Besonders Jeans mit Elasthan sollten gar nie im Trockner behandelt werden. Waschen, Trocknen und Reparieren: So bleibt sie wie neu Wenn Ihre Jeans ohne Elasthan dennoch Anzeichen von Abnutzung oder kleine Risse zeigen, ist das kein Grund zur Sorge. Tatsächlich verleihen solche Gebrauchsspuren den Jeans oft einen einzigartigen Charakter. Wenn man jedoch größere Reparaturen vornehmen möchte, gibt es einige einfache Schritte, die man befolgen kann. Verwendes Sie zum Beispiel gezielt farblich passendes Nähgarn oder bewusst Nähgarn in Kontrastfarben, um Löcher zu flicken, so kann der Flick entweder kaschiert oder gezielt betont werden. Oder bringen Sie Ihre Jeans zu einem Schneider, der sich auf Denim spezialisiert hat, wie zum Beispiel zum Jeansdoktor. Die richtige Pflege und Reparatur von Jeans ohne Stretch ist der Schlüssel zu langanhaltender Freude an diesem klassischen Kleidungsstück. Indem man sorgfältig mit den Jeans umgeht und sie bei Bedarf repariert, kannst man sicherstellen, dass sie gleichzeitig chic, nachhaltig und stilvoll bleibt. Modell Regular 100 Modell Relaxed Jeans ohne Elasthan ZURÜCK
Denim-Art by Anna Weber Denim-Art by Anna Weber

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Denim-Art by Anna Weber

Die meisten Menschen sehen in Jeans wohl einfach nur ein mehr oder weniger modisches Kleidungsstück, das sie gerne tragen oder nicht. Wenige Menschen entdecken in Jeans auch etwas ganz anderes. Eine davon ist Anna Weber. Anna ist Denim-Künstlerin und nutzt als Rohmaterial für ihr Schaffen nicht etwas Pinsel und Farbe, nein ihr Material ist Bekleidung – und zwar fast ausschließlich die Jeans. Dafür kommen die Jeans entweder als ganzes am Stück, oder, falls es sich um ausrangierte Teile handelt, in ihren einzelnen Bestandteilen in Form von einzelnen Fäden zum Einsatz. Uns von fairjeans haben es ganz besonders die Denimheads angetan. Das sind Charakterköpfe, die fast ausschließlich aus Jeans entstanden sind. Hier seht ihr Denimhead „Giovanni“. Ursprünglich hat Anna Weber Mode-Design in Reutlingen studiert und arbeitet heute als Designerin für eine bekannte deutschen Jeans-Marke. Neben ihrem Haupt-Job kreiert sie in ihrer Freizeit einzigartige Bilder, fast allesamt aus Jeans. Anna kombiniert in ihrer Kunst ihre zwei größten Leidenschaften. Woher die Ideen zu ihren Arbeiten kommen, ist naheliegend, denn sie liebt die Mode, vor allem die Jeans. Doch auch Malen und Zeichnen gehören zu ihren liebsten Tätigkeiten. Also kam sie auf die Idee alles zu verbinden und ihrer Kreativität in genau dieser Richtung Ausdruck zu verleihen. Und ganz im Sinne der Nachhaltigkeit hat sie sich etwas ganz Neues einfallen lassen. Sie nutzt Dinge, die sie sowieso schon besitzt, vor allem aus ihrem Lieblingsmaterial - Jeans. Ihre Bilder sind aus ganzen Bekleidungsstücken drapiert. Die Jeans dafür zu zerschneiden wäre nicht in ihrem Sinne, denn dann würde ja ein intaktes Kleidungsstück zerstört. Und das widerspräche wiederum Annas Anspruch an die Nachhaltigkeit ihrer Kunst. Anna ist es wichtig, die Bilder nur für einen Moment zu erschaffen, indem sie die Bekleidung aus ihrem gewöhnlichen Umfeld heraus nimmt und anderweitig verwendet, jedoch ohne sie dabei zu beschädigen. So kann sie die Jeans, die sie zuvor zu einem Bild gelegt hat, später wieder tragen. Anna mag auch die Vorstellung, dadurch fast selbst ein Teil des Bildes zu sein. Denim beherbergt eine Vielseitigkeit, mit verschiedenen Feinheiten und Schattierungen, die sonst kaum einem Stoff innewohnt. Die volle Bandbreite des Materials kommt in ihren Bildern zum Ausdruck. So hebt Anna den Denim durch ihre Kunst auf ein neues Level. Durch Animation der Bilder entstehen auch Video-Clips. Mit einer ihrer Arbeiten hat sie es sogar bis auf die Titelseite des bedeutenden Modemagazins „Sportswear International“ geschafft. Wir von fairjeans haben Annas Arbeiten auf einer Modemesse entdeckt und sie haben uns, die wir ja auch Jeans-Liebhaber sind, gleich fasziniert. Wir fanden die ausgestellten Bilder einfach klasse. Und uns hat die Art der Umsetzung gefallen. Und nicht zuletzt hat uns das konzept des Upcycling geschaffen, das in ihrer Denim-Kunst zum Ausdruck kommt. Denn was ist nachhaltiger, als auch in der Kunst Post-Consumer-material einzusetzen? Nachhaltige Jeans Kunst sozusagen. Also haben wir mit Anna Kontakt aufgenommen und sie kurzerhand um ein Interview gebeten. Hier gibt sie nun euch und uns einen genaueren Einblick in ihre Inspiration und Schaffensweise. Im Interview haben wir Anna einiges Fragen gestellt. Die Antworten darauf möchten wir hier gerne mit euch teilen. FJ: Anna, wer bist du und was machst du? AW: Ich bin hauptberufliche Designerin und entwerfe Jeans für ein deutsches Modeunternehmen. In meiner Freizeit tobe ich mich gerne kreativ aus und nutze vor allem Jeansreste dafür. FJ: Wo kommst du her, wie alt bist du und wie kam es bei dir dazu, mit Jeans zu arbeiten? AW: Ich bin 1989 in Pforzheim geboren und in dem beschaulichen Städtchen Heimsheim bei Pforzheim aufgewachsen. Ich war schon von klein auf kreativ gewesen und habe gemalt und gebastelt was das Zeug hält. Mir war von Anfang an klar, dass ich später mal einen kreativen Beruf ausüben möchte und ich habe mich letztendlich für die Modebranche entschieden. 2012 startete ich mit meinem Textil-/Modedesign Studium an der Hochschule Reutlingen. Meine Faszination gegenüber Jeans habe ich während meiner Bachelor-Arbeit entdeckt. Ich kreierte eine eigene Jeans-Kollektion und durfte diese in der Wäscherei CHT in Tübingen waschen und veredeln lassen. Als ich den Prozess gesehen habe, der hinter einer schön gewaschenen Jeans steckt, bin ich aus allen Wolken gefallen. Nie hätte ich gedacht, dass so viel Aufwand (und vor allem so viel Wasserverbrauch) hinter einer Jeanswäsche steckt. Meine Neugier war geweckt und ich wollte unbedingt in der Jeans Branche arbeiten um mehr über dieses vielseitige Material zu erfahren und zu lernen. Gleichzeitig hatte ich auch das Bedürfnis, ein Teil der Veränderung zu sein um Jeans nachhaltiger zu gestalten, denn ich denke da gibt es noch viel Potenzial. FJ: Dein Umgang mit den Jeans ist ein sehr künstlerischer. Was war deine Inspiration und wie hast du deine Art zu gestalten gefunden? AW: Die Idee, aus Kleidung Bilder zu legen, entstand zugegeben aus der Not heraus während meines Studiums. Wir hatten ein freies künstlerisches Projekt und ich wollte etwas mit Malerei und Mode machen. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt meine Farben aufgebraucht, und ich war knapp bei Kasse. Deswegen überlegte ich mir, Dinge zu benutzen, die ich schon hatte. Ich wollte aber auch nichts kaputt machen, weil ich nicht viel besaß. Nach einigem Überlegen, ging ich zum Kleiderschrank und fing an, mit meinen Klamotten zu experimentieren. Dabei entstanden meine ersten Kleiderbilder, mit buntgemischter Kleidung. Not macht eben erfinderisch. Erst später – 2018 – übersetzte ich dieselbe Idee mit Jeanshosen und bekam sofort positives Feedback. Eine wichtige Inspiration zu meiner Idee waren übrigens auch die Gemüse- und Obst Portraits des Künstlers Giuseppe Arcimboldo – der Gesichter zusammengesetzt aus Gemüse und Obst malte. Die Idee, mit Jeansfäden zu arbeiten war dann einfach eine neue Idee, entstanden durch das Arbeiten an den Jeansbildern. FJ: Wie entstehen deine Arbeiten genau? Und wie lange brauchst du für ein Bild? AW: Die Hosenbilder entstehen eigentlich erst dann, wenn man sie von oben betrachtet. Bevor ich das Bild lege, schaue ich mir jedes Teil der Hose genau an. Ich wende es oder stülpe es um. Dabei überlege ich mir, welches Teil wie eine Nase, welches wie ein Ohr aussehen könnte und welches Teil ich als Mund verwenden könnte. Ich trenne die Hosen nach Farben (dunkelblau/mittelblau/hellblau). Die tieferen Stellen des Gesichts sind dunkler, die höher liegenden Punkte heller. So schichte, verdrehe und verwebe ich dann die verschieden blauen Jeans über- und ineinander, bis sie von oben betrachtet ein Bild ergeben. Für die Augen verwende ich weiße und schwarze Socken. Nachdem ich das Bild fertig gelegt und fotografiert habe, löse ich es wieder auf. Ich fixiere die Jeansbilder nicht. Der Ausdruck, wie z.B. das Gesicht eines Denim Heads, würde seine Leichtigkeit verlieren und starr werden. Zudem verliert es für mich dann den Sinn, ganze Hosen zu verwenden. Sobald ich die Hosen endgültig fixiere, mache ich sie gleichzeitig kaputt. Dann könnte ich auch zerschnittene Hosen/Stoffreste verwenden. Dies wäre aber am Ende eine ganz andere Arbeit. Denn dann wären vormals noch intakte Hosen zerstört oder zumindest nicht mehr zum Tragen geeignet. Das Besondere an meinen Werken ist, dass sie - wie eine Erinnerung - nur für einen zeitlich begrenzten Moment existieren, um sich danach wieder in ein alltägliches und nutzbares Produkt aufzulösen. Somit habe ich mit meiner Kunst 0% Material investiert und gleichzeitig 0% Abfall hinterlassen. Das ist mir sehr wichtig. Die Menschheit ist sehr materiell orientiert. Meine Werke kann man nicht besitzen, nur als Erinnerung in digitaler Form als Fotografie oder Video. Mit meiner Arbeit möchte ich die Menschen damit auffordern, diesen einen besonderen Moment wahrzunehmen und wertzuschätzen und im Jetzt zu leben. FJ: Du brauchst viel Geduld für die Gestaltung deiner Werke, oder? Woher nimmst du sie und wie lange dauert es bis ein Bild fertig ist? AW: Die Geduld dafür habe ich tatsächlich nicht immer. Dazu muss ich in der richtigen Stimmung sein. Und wenn ich dann mal voll im „Flow“ bin, dann passiert alles von alleine. Das kreative Arbeiten wirkt sich bei mir sehr meditativ aus und ich fühle mich danach total relaxed und gut. Vor allem aber macht es mir einfach sehr viel Spaß. Wie lange es dauert, ein Bild zu legen kann ich nicht vorhersagen. Je nach Größe des Bildes und dessen Komplexität dauert es unterschiedlich lange. Für einen Jeanskopf zum Beispiel brauche ich im Schnitt eine Stunde. Für ein Landschaftsbild aus mehreren Teilen sind es schon mal 4 Stunden. Manchmal brauche ich auch den ganzen Tag. Wenn ich für mich selbst arbeite, tue ich das am liebsten so langsam und gut wie möglich. Das ist für mich der perfekte Gegenpol zum schnelllebigen Alltag und ist die pure Entschleunigung. FJ: Hast du ein künstlerisches Vorbild? AW: Tatsächlich habe ich kein direktes künstlerisches Vorbild. Ich interessiere mich sehr für die Techniken und Herangehensweisen anderer Künstler und gehe regelmäßig auf Ausstellungen oder Messen - wie zum Beispiel die Biennale in Venedig oder die Kunstmesse in Berlin - um mich zu inspirieren. Ich schreibe mir oft Namen von Künstlern auf, die ich spannend finde und sammle interessante Fotos von Kunst/Objekten/Textilien etc. Ich habe ein Skizzenbuch, in das ich vieles aufschreibe, skizziere oder Fotos kollektiviere – eben alles was mir so in den Sinn kommt, oder was mich gerade inspiriert – der Inhalt ist aber Top-Secret (-; FJ: Welches ist dein persönliches Lieblingsbild? AW: Ich mag das Bild „Denim Trees“ und das Denim Mobile Phone tatsächlich sehr gerne.   FJ: Was wird Dein nächstes Projekt? AW: Das nächste Projekt wird ein freies Projekt und ist bereits in Planung. Ich werde es wahrscheinlich erst nächstes Jahr veröffentlichen. Genaueres möchte ich im Moment aber noch nicht sagen. FJ: Was möchtest du in deiner künstlerischen Laufbahn unbedingt noch verwirklichen, evtl. auch zu einem späteren Zeitpunkt? AW: Eines Tages in einem renommierten Kunstmuseum ausgestellt zu werden und ein eigenes Atelier zu haben wäre toll. FJ: Was sind deine Zukunftspläne? AW: Ich habe bereits ein Kleingewerbe, würde aber in Zukunft gerne komplett selbständig arbeiten können – als Designerin und Künstlerin. Den Sprung ins kalte Wasser habe ich bis jetzt noch nicht gewagt, aber ich arbeite daran. Vielen Dank, liebe Anna für das Interview, in dem wir ganz genau erfahren durften, wie genau du arbeitest. Wir sind gespannt auf dein nächstes Projekt. Bitte halte uns auf dem Laufenden. Bis dahin erfreuen wir uns an den Denimheads, die es ja zum Glück bis in den Aufsteller vor unserer Ladentür geschafft haben. Wenn ihr Lust bekommen habt, mehr über Anna Weber und ihre Arbeiten zu erfahren oder euch vielleicht sogar einen Denimhead an die Wand hängen wollt, geht’s hier zu ihrer Website mit Onlineshop. Oder ihr folgt Anna auf facebook oder Instagram.   Die Kunstwerke wurden fotografiert von Anna Weber und sind urheberrechtlich geschützt. Die Fotos zum Entstehungsprozeß der Denimheads wurden fotografiert von Pablo Berman und sind urheberrechtlich geschützt. Das Interview haben wir schriftlich geführt am 6.7.2020.